Freitag, 31. Januar 2014

Heute gibt es Schichtsalat! Oder: Auch Veganer fahren Auto!




Aufschrei!
Schreibt in den bekannten sozialen Netzwerken oder sonstigen Onlinemedien niemals, dass Ihr Schichtsalat macht. Oder Zwiebel-Sahne-Hähnchen. Wahrscheinlich hat die versammelte Meute die Textbausteine fertig für's copy&paste irgendwo abgespeichert und wartet nur darauf, sie Euch im Sekundentakt um die Ohren zu hauen "Industriepampe!" – "Geiz ist geil!" – "Lebensmittelskandale!" - "Glutamat!" – "Erde von Kindern nur geliehen!"

Ja, geschenkt, man braucht weder Tütensuppen noch Tiefkühllasagne zur täglichen Ernährung, viele Gerichte lassen sich mit demselben oder nur unwesentlich höherem Aufwand aus frischen Zutaten selber kochen. Und ja, die armen Schweine sind arme Schweine. Und ja, die ganzen Zusatzstoffe in Industrielebensmitteln sind nicht gesund.

Allerdings hilft es nicht, wenn man Menschen ihren Spaß an der Internetkochgruppe vergällt, indem man jede noch so beiläufige Unterhaltung "bei mir gibt's heute Abend Pfundstopf" gleich sprengt und die Teilnehmer mit Glutamat, E-Nummern, Ressourcenverschwendung und grausamer Tierhaltung bombardiert.

Damit wird letztlich genau das Gegenteil erreicht, nämlich dass die so Angegriffenen (die selbstverständlich wissen, dass frisch gekocht aus Biozutaten gesünder und "besser" ist) erst recht bockig werden und ihr Tun rechtfertigen. Wer wird schon gerne vor all seinen Freunden bloßgestellt.


Ganz ehrlich, ich kann diese immer wiederkehrenden Bekehrungsversuche mit bescheidenem wenn auch gut getarntem Hinweis auf die eigene kulinarische Überlegenheit (vulgo: Link zum eigenen Blog) nicht mehr sehen. Darauf muss ich glatt einen Mäcces essen. Ich bin aber ehrlich genug, zuzugeben, dass ich mich auch schon selber habe hinreißen lassen.

In Zeiten, in denen eine soziale Differenzierung bzw. Identifizierung des sozialen Status immer schwieriger wird und man den höher Gestellten nicht mehr eindeutig an Beruf, Schul/Ausbildung, Kleidung, Artikulation, Auto und Urlaubsziel ausmachen kann, bedarf es neuer Unterscheidungsmerkmale. Die intellektuelle Elite von heute isst bewusst, ökologisch und ökonomisch korrekt, regional und saisonal und unterscheidet sich dadurch von den unteren Schichten, die sich, so das gefühlte Unterscheidungsmerkmal, nur von Fast Food, Fertiggerichten und Softdrinks ernähren.

 
Während sich in der 50er Jahren das nachbarschaftliche Wettrüsten auf Neuwagen, Couchgarnitur und Italienurlaube konzentrierte, später dann auf Fernreisen oder Designermöbel, so bietet heute die ideologische einwandfreie  Essenauswahl das Biotop, in dem sich der moderne, aufgeschlossene, gleichwohl auch überforderte Mensch sicher und geborgen fühlt. Dabei gilt durchaus, je restriktiver desto besser, nicht nur Kinder brauchen Regeln. Genuss ist nicht verpönt, aber zuallererst muss Essen richtig sein, das gute Gewissen bedienen und erst dann darf es auch noch schmecken. Und Currywurst/Pommes von der Bude darf nicht schmecken, weil nicht sein kann was nicht sein darf.

Bewusst essen bedeutet also nicht, wie Ernährungsexperten fordern, jeden Bissen 32 Mal zu kauen. Und gut essen heißt nicht, dass das Essen schmeckt und satt und glücklich macht. Der bessere, der aufgeklärte, verantwortungsvoll lebende Mensch macht das Essen zu seinem Statussymbol, wenn nicht gar zu seinem Lebensinhalt. Die Vokabel vom Essen als Religionsersatz macht die Runde. Während aber jede Religion in ihren Speisevorschriften nur einige Tabus verzeichnet, gerät für den bewusst essenden Menschen jedes Lebensmittel und seine Zubereitung grundsätzlich unter Generalverdacht, denn sie lauert überall "die Chemie" und "die Industrie". Und natürlich hat  "Bewusst Essen" wie jede Glaubensrichtung sowohl ihre Untergruppen und Abspaltungen als auch ihre Missionare. Und ihre Bibel sind Beipackzettel, Nährwert- und Inhaltsstoffangaben, Zertifikate und Jonatan Safran Foers "Tiere essen".


Wahrscheinlich ist diese Ersatzreligion ein Ausdruck für den von der Komplexität der modernen Zeiten überforderten Menschen und seiner Sehnsucht nach Ruhe, Idylle, Sicherheit. Und seinem verständlichen Bedürfnis "etwas zu tun", um die Welt mit seinen beschränkten Mitteln in eine bessere zu verwandeln. Besser ist hier gleichbedeutend mit "mehr Natur", die Tatsache ignorierend, dass auch ein ungedüngter Nutzgarten einen Eingriff  in das natürliche Gleichgewicht darstellt.

Letztendlich ist die Essensreligion auch ein probates Identifikationssmerkmal hipper bildungsbürgerlicher Familien, einschließlich der Laktoseallergie, dem rechtmäßigen Nachfolger der Zahnspange, ohne die kein Kind besser verdienender Eltern heute noch in den außerschulischen Japanischunterricht gehen kann, will es sich vor seinen Freunden nicht schämen müssen.

Daraus entwickelt sich ein verbissenes ökologisches Wettrennen um die Krone des allerbewusstesten Essers (... Ihr Frau Königin, Ihr seid die Vegetarischste hier, aber Schneewittchen hinter den sieben Bergen, bei den sieben Zwergen, ist gleich vegan und damit tausendmal besser als Ihr ...).

Die Vegetarier bis vor kurzem noch die Krone der Essensreligionsschöpfung, müssen sich nun (übrigens durchaus mit Recht) von den Veganern, die momentane Nummer eins der kulinarischen Elite, vorhalten lassen, dass wegen ihnen nun kaum ein Tier weniger gezüchtet und am Ende auch getötet werden wird, sie sich auf ihre Essensmoral also nur nicht zu viel einbilden sollen. Schließlich braucht es Hühner für Eier; Ziegen, Kühe und Kälber für Milch, Butter und Käse; Bienen für Honig. Und was passiert mit den Kälbern, vor allem den männlichen, wenn niemand mehr Kalbsschnitzel essen will?

Freut Euch nicht zu früh, liebe Veganer. Die Flächen verzehrenden Monokulturen für Soja- oder Baumwollanbau, um nur zwei Beispiele zu nennen, vernichtet die Lebensgrundlage unzähliger Arten und das Holz für Euer Billyregal wurde auch nicht immer nur aus nachhaltiger Forstwirtschaft unter Berücksichtigung des Habitats der Waldbewohner gewonnen. Das wird Euch früher oder später um die Ohren gehauen werden.

In derartigen Diskussionen wird dann gerne der gute alte Kant zitiert, in vereinfachter Abwandlung seines berühmtesten Zitates: Was Du nicht willst, das man Dir tu, das füg auch keinem andern zu! Wobei hier das tierische Mitgeschöpf eingeschlossen wird. Natürlich, niemand möchte auf zwei Quadratmetern in seiner eigenen Scheiße (in diesem Zusammenhang muss man so drastische Formulierungen wählen) leben und bestenfalls geschmacksneutralen medikamentenversetzten Fraß (wegen Wortwahl siehe weiter vorne) brutal eingetrichtert bekommen, um dann qualvoll zusammengepfercht zu seinem jämmerlichen Ende transportiert zu werden. So etwas soll und darf kein Lebewesen erleiden müssen.

Allerdings braucht ein Tier auch keine Symphonien im Schlachthof, ein gutes weitgehend artgerechtes Leben, eine möglichst heimatnahe Schlachtung von einem, der sein Handwerk versteht, ist vollkommen ausreichend. Das Beispiel zeigt aber deutlich, dass es mindestens im gleichen Maße um die Befindlichkeit der Essensreligionsanhänger geht wie um das Wohl der Tiere. Denn die sollen bitte so leben und sterben, wie es in das verklärende Weltbild der ökosozialen Bildungsbürger passt. Da passt nämlich nicht hinein, dass um nur ein Beispiel zu nennen in der Natur der Hühner eine Hackordnung vorgesehen ist und es immer ein paar zerrupfte Exemplare in jeder Schar gibt. Deswegen sondern Vorzeigebiohöfe diese Hühner ab, bevor die Ökoaktivisten wochenends mit ihren SUVs in den Hofladen einfallen, auch wenn das dem sozialen Gefüge der Hühnerpopulation nicht zuträglich ist. Idylle geht vor.

Zurück zum Kant'schen kategorischen Imperativ, der geht allerdings ein klein wenig anders:  "Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde."

Also, meine Lieben, danach ist nur dann ein Verhalten richtig, wenn es von allen Menschen gelebt werden kann, und es gleichzeitig zum Nutzen aller ist. Jedes Verhalten, das nur einem einzigen oder nur einer Gruppe einen Vorteil bringt, egal ob ein materieller oder nur der Vorteil eines guten Gewissens, dafür anderen Lebewesen aber keinen oder gar Nachteile, kann nicht richtig sein.

Solange also wegen der Weigerung von Vegetariern, Fleisch zu konsumieren, Tiere gezüchtet, ausgebeutet, getötet und dann weitgehend ungenutzt entsorgt werden (denn so viel Hunde- und Katzenfutter braucht keine Menschheit), solange kann diese Verhaltensweise nicht gut sein.

Solange wegen der Weigerung von Veganern, irgendein tierisches Produkt zu konsumieren, Monokulturen bestehende Ökosysteme verdrängen, Arten sterben, vielleicht sogar Menschen in ihrem Lebensraum und ihrer Lebensentfaltung eingeschränkt sind, kann diese Verhaltensweise nicht gut sein.

Solange wegen der Weigerung von Omnivoren, sich kritisch mit der Erzeugung und Verbreitung tierischer und pflanzlicher Lebensmittel auseinanderzusetzen, Tiere gequält, Lebensmittel verseucht, Landarbeiter ausgebeutet und die Umwelt belastet wird, kann diese Verhaltensweise nicht gut sein.

Solange wegen einer schon fast hysterisch zu nennenden Angst, ein falsches Lebensmittel zu sich zu nehmen, unzählige Autokilometer verbraten und Schadstoffe in die Luft gejagt werden, kann diese Verhaltensweise nicht gut sein.

Der größte Fehler dieser Religion ist aber, dass sie wie alle Religionen die eigene Maxime als die alleinig richtige und rettende ansieht. Und allen Andersgläubigen ist die ewige Verdammnis gewiss. Es lebt sich gut in diesem Bewusstsein und dem ständigen Blick auf den Splitter im Auge des Nächsten. Und eigentlich ist dann auch egal, ob die eigene ach so vorbildliche Lebensweise nur auf Kosten anderer möglich ist. Und wie vielen Religionen ist auch dieser der schleichende Verlust eines ursprünglich sinnvollen Anliegens sowie eines gesunden Mittel- und Augenmaßes eigen. Das wird kompensiert durch die Hinzunahme unzähliger Regeln und Gebote mit teilweise abenteuerlicher Exegese. Der vegan ernährte Familienhund ist leider keine urban legend.

Soll ich Euch mal was sagen? Das sind luxusproblematische Kopfgeburten! Akzeptiert, dass man ein paar Eier zerschlagen muss, um ein Omelett zu braten. Jedes Lebewesen lebt auf Kosten anderer. Wichtig ist, sich grundsätzlich aller Folgen seines Tuns bewusst zu sein und nicht nur derer, die gerade ins ökosoziale Bewusstsein und Selbstverständnis passen.

Und wenn Ihr feststellen wollt, ob Eure eigene Essensverhaltensweise gut oder richtig ist, dann versucht es mit dem alten Kant: Kann Eure Art zu essen, die ganze Menschheit ernähren? Dann seid Ihr auf dem richtigen Weg. Kann sie nicht? Dann freut Euch, wenn es viele andere gibt, die andere Wege gehen, denn so besteht die größte Chance, dass sich die Nachteile der einzelnen Wege ausgleichen. Und wenn Ihr wollt, dass die ganze Menschheit ernährt wird, aber kein Tier dabei sterben muss, kein Ökosystem zerstört, keinem Lebewesen seine Nahrungs- und Lebensgrundlage genommen werden soll und die Natur intakt und unberührt bleiben soll ...

... dann träumt weiter.




Kommentare:

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    1. ... heißt die korrekte Formulierung nicht "Ich will ein Kind von Dir?" ;o)
      Dafür müssen wir doch nicht heiraten.

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  2. Endlich wieder einmal klare und laute Worte, ich danke dir!

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  3. Endlich mal jemand der es gezielt auf den Punkt bringt und mir aus der Seele schreibt. Respekt!
    LG Mila

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  4. sehr gut und sehr böse ("einschließlich der Laktoseallergie, dem rechtmäßigen Nachfolger der Zahnspange").
    danke!
    heute scheint der richtige tag für die etwas größeren unter den blogbeiträgen zu sein ;-)

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  5. Danke, dass das endlich mal jemand ausgesprochen hat!

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  6. Oder wie Felix Olschewski in seinem vielbeachteten Blogbeitrag schlussfolgerte:
    "Die beste und, wie ich meine, einzig richtige Antwort auf die Frage, wie wir alle uns ernähren sollten ist: Gar nicht."

    http://www.urgeschmack.de/verursachen-vegetarier-mehr-blutvergiessen-als-fleischesser/

    Meine "Missionierungsversuche" kennst du. Das ist so verdammt anstrengend, damit _nicht_ das Gegenteil zu erreichen *seufz*

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  7. Chapeau, susa! Du schreibst mir aus dem Herzen.

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  8. Wunderbar geschrieben. Danke :-)

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  9. Toll geschrieben, tolle Punkte, toll argumentiert. Ich bin begeistert!

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  10. Auf den Punkt gebracht. Alles Luxusprobleme, wieviele Menschen wären froh sie hätten jeden Tag was zu essen... :-(

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  11. Genau so isses. First world problems wie meine Tochter sagen würde.

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  12. Super geschrieben! Du sprichst mir aus der Seele :)

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  13. Chapeau... da ist sicher für jeden was dabei! Und mit Genuss gelesen... Danke dafür

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  14. Bravo!! Ein toller Text, in dem sicher viel Arbeit steckt - der Inhalt spricht mir aus dem Herzen!

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  15. Danke!!! Das spricht mir so sehr aus der Seele.

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  16. Du sprichst mir aus der Seele, danke (obwohl mein Sohn eine Zahnspange hat ;-) ), danke!

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  17. Antworten
    1. Hier muss ich doch mal schnell individuell antworten.

      Hallo creezy, ich freue mich, ein kleines Lebenszeichen von Dir zu lesen. Ich denk an Dich.

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  18. Wäre ich nicht schon verheiratet, würde ich Dir jetzt einen Antrag machen! Toller Beitrag, gut argumentiert, ohne Häme und mit Griff an die eigene Nasenspitze... Danke!

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  19. Applaus, Applaus, für Deine Worte!!! *träller* Im Ernst jetzt, Recht haste. Hier bleib ich, hier darf man Mensch UND Fleischesser sein. *KaffeeundMettbrötchenhinstell* Mahlzeit.

    Lieben Gruß
    Sarah

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  20. Als Anhängerin der Sekte "Speckvegetarier" sollte ich jetzt aber ziemlich beleidigt sein ;-)

    Gefällt mir gut diese Freitagspredigt, auch wenn (oder gerade weil?) sie ziemlich polemisch und nicht bierernst ist.

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    1. Mir gerade weil, Eline :D. Der bierernste, ja teilweise verbissene Umgang mit dem Thema geht mir in letzter Zeit gewaltig auf die Nerven.

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  21. Gut gebrüllt Susa .Respekt

    lg dat Lörchen

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  22. super geschrieben! Da kann ich nur zustimmen.

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  23. mir ging das Thema schon mega auf den Nerv, jeder muss gerade was dazu schreiben und jeder etwas kommentieren. Tja, ich bin wohl nicht anders... ich kommentier jetzt ja auch ;)

    Super geschrieben, genau meine Meinung. Alle, wie ich finde, wichtigen Aspekte miteinbezogen und es hat mir Spaß gemacht beim Lesen. Das kommt momentan leider nicht so oft vor!

    Weiter so, alles Liebe, die Kärntnerin

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  24. Schön und polemisch geschrieben. Trotzdem meine Anmerkung zu zwei Punkten, die auch schon in dem oben zitierten Beitrsg über Blutvergießen durch Veganer falsch sind: Wir müssen die Tiere nicht konsumieren, wenn sie doch extra für uns gelitten haben und geschlachtet wurden, den dad ist nicht ihr Zweck. Es müßten ja gar nicht erst soviele gezüchtet werden. Und das Wegschmeißen erfolgt sowieso. Da der Verwöhnte Konsument nur dad Beste angeboten bekommt, wurd großzügig entsorgt. Dazu givt einschlägiges im www zu Stichwort Container usw.
    Des weiteren müssten nicht mehr sondern wenuger Agrarflächen kultiviert werden, sollten alle Menachen vega essen. Denn die Nutztiere verbrauchen Unmengen mehr Soja, Gwtreide und Co., um aus ihren Produkten Menschen zu ernähren, als der Mensch zum Gedeihen benötigte, wùrde er sich direkt ernähren. Auch dazu finden sich zahlrriche Rechenbeispiele wieviele Menschen sich von 1 Tonne sonstwas ernähren könnten, würde nicht der Umweg über das Tier gewählt werden. Zum am Ende auch mal polemisch: vor einigen Jahrzehnten gab es ähnliche Argumente für Sklaverei, später gegen Frauenwahlrecht oder sonstigen -ismus. Wenn der eigrne Genuß/Macht... über den Rechte anderer Wesen steht.... im Übrigen ist es absolut nicht Genussfrei sich rein pflanzlich zu ernähren.

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    1. Du weisst aber schon, dass Nutztiere normalerweise Gras fressen, das Menschen nicht verzehren? Vielleicht sollte man einfach mal zur artgerechten Fütterung zurück, dann erübrigt sich das Thema Gen-Soja, Gen-Mais etc.

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    2. Artgerechte Fütterung setzt in erster Linie artgerechte Haltung voraus, was ja genau das ist, wofür viele Veganer plädieren. Das steht aber der Massentierhaltung und somit dem Massenbilligfleisch im Weg und der Konsument wäre gar nicht glücklich.

      PS: Danke, Masa!

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  25. Soso. Das Krokodil kann nicht nur nörgeln, sondern auch ganz großartig predigen. Kompliment! (Und dass einer der Rückschlüsse ein winziges bisschen abenteuerlich daherkommt, stört keinen großen Geist. Wie Karlsson vom Dach sagen würde... ;) )

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  26. Bravo, voll aus dem Herzen gesprochen, aber manche haben wohl echt keine anderen Sorgen und sind wie besoffen von der eigenen (vermeintlichen) Wichtigkeit.
    Dieses fast religiöse Getue um die "richtige" Ernährungsweise kann man sich auch nur in einem Land erlauben, in dem Essen im Überfluss und rund um die Uhr verfügbar ist. Dazu kommt, dass man sich dieses Gutmenschentum auch leisten können muss, von Hartz IV kann man sich das ökologisch kottekte Gewissen jedenfalls nicht finanzieren.

    Wir sollten uns da alle mal ein bisschen lockerer machen, wir essen um zu leben und leben nicht um zu essen...

    Elke


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  27. nichts hinzuzufügen, klasse! Da muss ich demnächst einen Link draufsetzen.

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  28. Liebe Susa - wir sind uns nicht bekannt und ich bin über einen FB Link auf Ihre Seite gestossen. Sie sprechen mir sowas von aus der Seele. Ich werde und muss sie verlinken, denn Ihr Beitrag ist genial.
    Mein Credo ist: Soll jeder machen was er will (zum. beim Essen). Denn ehrlich gesagt interessiert es mich nicht ob mein Nachbar eine halbe Kuh mit ganzem Brötchen ißt oder ein halbes Salatbeet in der Schüssel hat. Es ist mir schlicht und einfach egal :)

    LG und ein grosses Danke an Sie
    Susi

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  29. Auf den Punkt gebracht! Chapeau und vielen Dank

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  30. Grandios, dem ist nichts hinzuzufügen. Man kann es nur noch verlinken, verbreiten, twittern was ich jetzt machen werde, danke !

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  31. Na dann viel Spaß bei der nächsten toten Kuh...

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  32. Genial geschrieben....ich habe schon lange nix mehr mehr in der bloggerwelt gelesen was so genial ist, chapeau, chapeau...Gabi

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  33. ein sehr, sehr guter artikel. merci dafür.

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  34. Ein herrlicher Blog! Herzlichen Dank! Wir lachen hier alle.

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  35. Schade, dass dieser Artikel von denen, die er betrifft, nicht gelesen wird.

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    1. Wie immer. Die "Szene" unter sich...

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  36. Interessante Brandrede - da kann ich vieles unterschreiben. (nachbarschaftliches Wettrüsten: grandiose Formulierung). Ês ist ja nur logisch, dass jede Bewegung ihre Fanatiker ausbrütet, dafür gibt es ja jetzt sogar eine neue Pathologie namens "Orthorexie". Deren Missionieren hat oft so was Humorloses. Die einen beanspruchen halt nur das Feinste, Frischeste, Lokalste, Authentischste für sich, vielen Dank, für die anderen ist die Bratwurst mit Pommes die Alternative (weil sie vielleicht auch keine Zeit haben, eine Topinambur zu schälen).

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  37. Ich stimme nicht zu. Der Fleischkonsum in der 1. Welt ist zu hoch. Das hat - neben vielen anderen - auch die Konsequenz, dass Leute krank werden. Ich bin übrigens Vegetarier, nicht Veganer, und fahre NICHT Auto.

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  38. tiere töten is doof!

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  39. Du sprichst mir mit jedem Wort aus der Seele! - Es ist wie auch Zorra sagt: so lange es noch so viele Menschen gibt, die nicht jeden Tag etwas zu Essen haben, sollten wir endlich wieder wegkommen von hippen selbst geschaffenen Problemen, die gar keine sind, wenn jeder ein wenig bewusster mit dem Thema umgeht, aber kein Dogma draus macht!

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  40. Moin

    ich danke Euch allen für Eure vielen Kommentare und ich freue mich vor allem, dass sowohl hier als auch auf facebook alle Diskussionen zwar durchaus kontrovers aber immer sachlich, respektvoll und freundschaftlich geblieben sind. Das war für uns alle von 180° die allerschönste Reaktion.

    Wie immer bei mir, ist der Artikel ein bisschen lang geworden (ich weiß, ich kann über alles schreiben, nur nicht über 2500 Zeichen) und vielleicht sind einige Sachen nicht ganz klar rübergekommen. Mir ist es aber ein Bedürfnis, folgendes deutlich herauszustellen.

    1. Ich befürworte in keiner Weise industrielle Massentierhaltung oder bin der Auffassung, dass es da keinen Handlungsbedarf gibt. Im Gegenteil, ich finde, es wird viel zu viel Fleisch gegessen, sowohl aus Massen- als auch aus nachhaltiger Aufzucht mit einem Rattenschwanz an Problemen hinterher.

    2. Ich halte allerdings weder komplette Fleisch- (und Fisch-)losigkeit noch Veganismus für eine sinnvolle universelle Lösung.

    3. Ich bin kein Freund von Maximalforderungen, mir ist jemand lieber, der sich Gedanken macht und so weit es seine Möglichkeiten und sein eigenes Wohlfühlen zulässt, nachhaltig erzeugte Lebensmittel konsumiert, auch wenn es nicht zu 100% ist, als derjenige, der immer mit dem Totschlagargument kommt "wenn ... dann darfst Du aber auch nicht ..." (hier beliebige bekannte Argumente einsetzen) und das als Rechtfertigung ansieht, dann eben gar nix zu tun. Weil "macht ja eh keiner" oder "machen doch alle" oder "was kann ich als Einzelner schon tun" oder - meine absolute Hassvokabel - "bio ist a eh nur Beschiss".

    in diesem Sinne Euch allen ein zauberhaftes Wochenende

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  41. Köstlich! Herrlich geschrieben! Super! - Gute Frage: Gibts an den Tankstellen veganes Benzin? Ist Rapssprit vegan? ;-)))

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  42. Der Beitrag kam für mich genau richtig. Wunderbar!

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  43. Gut geschrieben!
    Wie wunderbar wäre es, wenn jeder Mensch sich selbst und den Anderen so akzeptieren würde, wie er ist und denkt!

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  44. So, jetzt melde ich mich auch einmal zu Wort, zu einem Thema, zu dem ich nicht gerne rede.
    Erst einmal, über große Strecken stimme ich überein, mit dem Grundtenor des Textes. Punktuell, na ja, Aber jedenfalls ein sehr interessanter Beitrag! Obwohl, mit Kant hab ich es nicht so, bin keine Neo-Liberale, finde aber auch, dass man/frau individuelle Entscheidungen treffen kann, soll!

    Ich bin seit 26 Jahren (alt bin ich geworden...) Vegetarierin, eine diskrete, aus PERSÖNLICHER ethischer und ökologischer Überzeugung. Habe mich gefühlte 15 Jahre übel dafür rechtfertigen müssen, dann kam die Phase wo jede/r meint, ja ich bin auch VegetarierIn, ich esse nur weisses Fleisch und Huhn. Und dann kamen plötzlich die Veganer, die mich belächelten, weil ich nicht konsequent wäre...Und ich hatte aber diese persönliche Entscheidung vor langer Zeit getroffen, wollte NIE jemanden bekehren, MIR geht es einfach besser damit. Ich bitte Menschen in meinem wirklich nahen Umfeld höchstens zu schauen wo ihr Fleisch herkommt, und es wenigstens bewusst und mit Genuss zu verzehren. Und plötzlich ist es ein Lifestyle, sich vegetarisch zu ernähren. Und es wird ein so großes Thema, als Veganerin müsste ich derart viele Gedanken und Zeit im Alltag in die Organisation meiner Ernährung widmen, die auch Freude machen soll und kein Soll-/Muss Thema sein sollte. Eine insgesamt merkwürdige Entwicklung, auch wenn ich überzeugt bin, dass VIEL weniger Fleisch für alle richtig wäre.
    Also, egal was ihr esst, freut euch daran!

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    1. stimm ich dir voll zu ,aus ethischen und ökologischen gründen..super!!!

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  45. Du sprichst mir aus der Seele. Toll!
    LG Amika

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  46. Super!! Der Artikel sollte Pflichtlektüre für viele dieser "Besser-Menschen" werden.

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  47. Super! Danke für diesen tollen Artikel!

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  48. Vielen, vielen Dank für deine wahren Worte!!! Ich ziehe meinen Hut und klatsche Applaus!
    LG, Ju von JuNi

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  49. vielen vielen dank das das veröffentlicht wurde ,es geht mir seit jahren auf den keks dieses ganze vegane geschwafel...diese beschissene laktosefreie/soja latte macchiato gesellschaft die denkt sie sei was besseres....endlich bringt es jemand mal auf den punkt..diese neue religions form hat schon was ganz eigenartiges an sich!!!! nichts gegen ihre gutmensch frasen aber sie müssen einfach weiterdenken!!!. theoretisch ist das ganze ok wenn dieses sich als besser mensch darstellungs getue und moralapostel gefasel weg währe denn sie sind eindeutig nix besseres.schmeissen ihre abgelaufenen pasten auch einfach in den müll!!! und gebrauchen genauso viele seltene erden wie alle die es können, auf erden! wo ist da das ökologische denken...für ökostrom wollen sie kein geld ausgeben da der ja zu teuer sei!!! tse tse tse ...an alle veganer denkt einfach bei eurer ernährung weiter als nur ans korrekte essen....danke!

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    1. Ich äußere mich mal aus dem Standpunkt meiner angeborenen Laktoseintoleranz und lehne meine Schreibweise bewusst provozierend an den durch dich vorgelebten Jargon an:

      du meinst also das ich mir beschissene milch in mein beschissenen kaffee kippn soll nur weil du der Meinung bist das laktosefreie/soja kacke nur was für gutmenschn is und das das ja sowieso von vornherein alles zu verurteiln is und damit ich mich nich schämn muss das ich ne laktoseintoleranz hab, nehm ich halt normale milch so wie alle und scheiß mir dann hinterher auf die kackn nur damit du mit dein anrichten recht behaltn kannst?

      (Ja, meine Orthografie leidet stark, wenn ich versuche mich in die unreflektierten und nicht durchdachten "frasen" anderer einzudenken!)

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  50. Nach schnellem Durchlesen für mich als Fazit: einfach die Kirche im Dorf lassen! Und so können dann alle Veganer, Vegetarier, Gemischtfutterer fröhlich nebeneinander ihr Leben genießen, weil: so mal schnell nebenbei kann keiner der Ernährungsphilosophiekandidaten die Welt retten.
    Freue mich über diesen gelungenen Blog-Beitrag

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  51. "Kann Eure Art zu essen, die ganze Menschheit ernähren?" - davon sind "politische" veganer ueberzeugt.

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  52. Geil, vielen Dank dafür !

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  53. Hut ab! Selten wird ein Thema so auf den Punkt gebracht!
    Ich habe sogar von "Ernährungsart" gehört, bei der man nur das essen darf, was die Natur freiwillig hergibt. Z. B. darf man danach nur den Apfel essen, der vom Baum auf die Erde gefallen ist. Geht's eigentlich noch spinniger?! Wahrscheinlich.
    Ich sag immer "gesunde Mischkost"! Dazu gehört der fleischfreie Tag genauso wie mal ein Burger und das Steak genauso wie eine Salatplatte.
    An der industriellen Massentierhaltung muss dringend etwas getan werden, ansonsten können wir uns doch bitte alle mal beruhigen, oder?!
    LG,
    Kathrin

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  54. Jetzt bin ich ein bisschen verzweifelt... Keines meiner 3 Kinder hat eine Laktoseallergie, aber zwei tragen eine Zahnspange. Die Töchter essen kein Fleisch, der Sohn (15!) antwortet auf jede Essensfrage mit "Fleisch!".
    Aber ich denke, wenn wir uns bald ein Hybridauto kaufen, könnte der totale soziale Absturz vielleicht noch zu verhindern sein ;-)
    Gut gebrüllt, Löwe! LG, Margot

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  55. Sensationell. "Ersatzreligion"- das trifft es derart auf den Punkt, ich lache immer noch. Danke!!
    Ich möchte und darf den Artikel verlinken, bitte?
    Ganz herzliche Grüße,
    Doro

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  56. Klasse geschrieben. Du sprichst mir aus der Seele, aber ich hätte das niemals so perfekt formulieren können. ;-)

    Liebe Grüße
    Madita

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  57. Toller Artikel!
    Und sooo wahr...

    LG
    Kate

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  58. Unterhalte dich doch bitte einmal mit dem/r VegetariererIn/ VeganerIn von neben an! Und hör nicht auf den in der Regel eher genauso polemisch wie du daherkommenden Fersehveganer. Keiner denkt hier so kurzsichtig und ist so verblendet, dass eine Ernähung ohne Tiere schlachten, Eier essen, MIlch trinken, Ökosysteme verändern/ zerstören möglich, geschweigedenn schlecht ist. Wie du ja am Ende geschrieben hast, ist sind die Massen (bzwl MAße). Aber eines ist ja klar, eine Ernährung bei der jährlich ca. 100 Mrd. Tiere weltweit (zahlen steigend) geschlachtet werden, kann weder nachhaltig, zukunftsfähig, tierfreundlich noch umweltfreundlich sein, da ist der verzweifelte TOn doch etwas verständlicher. Ein massive Reduktion dieses Verhaltens würde übrigens auch zum Ende der Regenwaldabholzung im Amazonasgebiet, einer Verlangsamung des Artensterbens und des KLimawandels und einer reduktion deine erwähnten Sojamonokulturen führen, die zu 90% auf Grund der Tierfuttermittelproduktion entstehen, Und das sollte mittlerweile selbst der letzte Fleischesser mitbekommen haben. Über 80% des in Europa zu Lebensmittel ( sojamilch, joghurt und andere produkte) verarbeiteten Sojas stammt aus Europa. Tierhaltung: Ja klar, brauchen wir, aber tierfreundlich und umweltgerecht, es gint landschaften, wie die Almen in der schweiz, österreich und deutschland, genauso wie große teile des atlasgebirges, die ohne kuhhaltung bzw, herdtreib genetisch total verarmen und veröden. informiere dich das nächste mal doch bitte ein bisschen besser, ich könnte auch noch ewig weiterschreiben, und lass keine stammtischhassrede los, denn genau solche polemischen "Argumentationen" sticheln vegetarierInnen und veganerInnen zu solche reaktionen an

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  59. Toller Text!!!
    In der heutigen Zeit so passend und wenn man sich in Gruppen, Foren und Communities ein wenig inspirieren lassen will, kommt man an diesem Thema nicht vorbei.
    Selbst hab ich in meinem jugendlichen Fanatismus immer meine Eltern versucht umzustimmen und neue Denkweisen beizubringen. Am Ende sind sie selbst drauf gekommen, als ich dann weg war und sie aus eigenen Interesse sich mit gewissen Themen befasst haben.
    Das vergessen aber viele im Internet, vor allem hinter den Schutzmantel der Anonymität. Man muss es ja auch niemanden direkt ins Gesicht sagen ;)

    Genießt wieder euer Essen, euer Leben und findet euren Weg :) Lasst euch dabei einfach von anderen inspirieren.
    Weiter so und liebe Grüße,

    Marco / Küche Kunterbunt

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